Donnerstag, 6. Juli 2017

Laptop-Verbote fallen

Mit einem Verbot von Laptops im Handgepäck wollten die USA die Sicherheit auf Flügen aus der arabischen Welt erhöhen. Vergangene Woche kündigten die US-Behörden aber eine Alternative an. Die ersten Laptops werden wieder an Bord mitgenommen.
Foto: Gettyimages
Den Laptop mit in die Kabine auf den USA-Flug nehmen – das ist nun wieder ab mehr Airports erlaubt. Das Verbot von Laptops und größeren elektronischen Geräten auf USA-Flügen im Handgepäck ist nach Angaben verschiedener Fluggesellschaften aufgehoben worden. 
Bei Flügen vom größten türkischen Flughafen Atatürk in die USA dürften alle elektronischen Geräte wieder mit an Bord genommen werden, teilte Turkish Airlines mit. Am Mittwochmorgen durften Passagiere auf einem Nonstop-Dienst von Istanbul nach New York demnach wieder Laptops bei sich haben. Die USA hatten im März einige Geräte im Handgepäck für Nonstop-Flüge von zehn Airports in Nordafrika, dem Nahen Osten und der Türkei wegen Sicherheitsbedenken verboten. In der vergangenen Woche hatte das US-Ministerium für Heimatschutz (DHS) ein Ende des Verbots angekündigt, sofern die Fluggesellschaften schärfere Sicherheitsvorschriften umsetzen.
Auch bei Flügen aus Dubai wurde das Verbot am Mittwoch nach Angaben der Emirates Airline aufgehoben. Der Carrier hatte zuletzt intensiv mit den örtlichen Behörden zusammengearbeitet, um die neuen US-Richtlinien umzusetzen.
Die von Abu Dhabi aus operierende Etihad Airways hatte bereits zu Beginn der Woche angekündigt, dass das Laptop-Verbot aufgehoben wurde, nachdem die Sicherheitsvorkehrungen verbessert worden seien. Die Saudia teilte mit, dass sie derzeit noch daran arbeite, die neuen Vorschriften umzusetzen. Bis spätestens Mitte Juli sollen aber alle Passagiere wieder Laptops und elektronische Geräte mit in die Kabinen nehmen dürfen.
Turkish Airlines gab an, dass das Verbot Auswirkungen auf insgesamt 1087 Flüge hatte. CNN Turk berichtete, dass die türkische Regierung auch in Gesprächen mit Großbritannien sei, um ein ähnliches Verbot aufzuheben.

Quelle:  (dpa) + BizTravel

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